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Bauausschuss vom 17.09.2019

Aus dem Bauausschuss
 
 
In der Sitzung am 17.09.2019 wurden im öffentlichen Teil u.a. folgende Punkte behandelt:
 
Sareiter Klaus, Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes Nr. 24 Waakirchen-Hauserdörfl "Am Hag"
Der Antragsteller möchte auf dem Grundstück FlNr. 1640/10, Gemarkung Waakirchen, ein Doppelhaus mit zwei Garagen errichten. Der o.g. Bebauungsplan sieht jedoch lediglich ein Baufenster für ein Gebäude mit einer Garage vor. Der Bereich der nun geplanten Garagen ist im Bebauungsplan für die Pflanzung von Einzelbäumen vorgesehen. Ferner würde die bisher im Plan vorgesehene Aufstellfläche vor der Garage erheblich reduziert werden. Vor diesem Hintergrund stimmt das beabsichtigte Bauvorhaben nicht mit den derzeitigen Festsetzungen des Bebauungsplans überein. Der Antragsteller begehrt daher vorliegend eine Änderung des Planes. Im Rahmen dieser Änderung soll erreicht werden, dass das gewünschte Bauvorhaben mit dem Bebauungsplan übereinstimmt. Im Rahmen der Sichtung des Bebauungsplanes wird ferner geäußert, dass aus grundsätzlichen Erwägungen und insbesondere vor dem Hintergrund, dass sämtliche Bauwerber im betreffenden Gebiet bisher die bestehenden Vorgaben des Bebauungsplanes beachten mussten, eine sehr kleinteilige Planänderung für nur ein Grundstück aus seiner Sicht kritisch zu beurteilen ist. Gegebenenfalls könnte jedoch eruiert werden, ob bei einem Verzicht auf Garagen und der Schaffung von lediglich offenen Freistellplätzen von einer formellen Planänderung abgesehen werden könnte. Die endgültige Beschlussfassung über die gewünschte Bebauungsplanänderung soll im Gesamtgemeinderat erfolgen.
Empfehlungsbeschluss: Der Antrag auf eine Änderung des Bebauungsplans Nr. 24 Waakirchen Am Hag wird abgelehnt.
 
Gstatter Thomas, Antrag zum Neubau eines vierfach-Reihenhauses mit Garagen und Carport auf dem Grundstück FlNr. 1635/1, Gem. Waakirchen, Tegernseer Straße
Der Antragsteller möchte auf dem oben genannten Grundstück ein Reihenhaus mit vier Wohneinheiten errichten. Das geplante Gebäude hat eine Länge von 24m sowie eine Breite von 11m. Daraus ergibt sich eine Grundfläche von ca. 264m². Die Wandhöhe soll 6,55m betragen. Das Baugrundstück befindet sich im bauplanungsrechtlichen Innenbereich gem. § 34 BauGB. Ein Bebauungsplan existiert daher nicht. Die auf der Nordseite der Tegernseer Straße unmittelbar angrenzende Bebauung ist geprägt von Einfamilienhäusern, welche in ihrer Grundfläche in etwa dem bisherigen Bestandsgebäude (161m²) entsprechen. Im Weiteren Umgriff sind jedoch auch Wohngebäude (teilweise ungenutzte ehem. Hofstellen) vorhanden, welche größere Grundflächen aufweisen. Dem Grunde nach wäre eine Bebauung des Grundstückes mit einem Doppelhaus (wie in der Bauvoranfrage) vorstellbar. Es wurde aber angeregt, die Außenmaße (12,5m x 20m) zu reduzieren. Darüber hinaus wurde auch geäußert, dass bei den (damals nicht angegebenen) Wandhöhen „Maß gehalten werden sollte“. Bei Sichtung der Planunterlagen wird aus dem Gremium geäußert, dass die nun beabsichtigte Bebauung im Vergleich zur Voranfrage nochmals vergrößert wird. Diese Bebauung wird von einigen Ausschussmitgliedern jetzt als deutlich zu massiv bezeichnet. Ein Einfügen in die umgebende Bebauung sei nicht mehr gegeben und auch die dargestellte Garage sei aufgrund der damit verbundenen unmittelbaren Grenzbebauung nicht konform mit der gemeindlichen Stellplatzsatzung.
Nach Diskussion der eingegangenen Stellungnahmen fasst der Bauausschuss folgenden Beschluss: Das gemeindliche Einvernehmen zum vorliegenden Bauantrag wird nicht erteilt.
 
HIWO-Wohnbau GmbH, Antrag auf Vorbescheid zum Neubau von vier Reihenwohnhäusern mit Garagen mit vier Stellplätzen und fünf Freistellplätzen auf dem Grundstück FlNr. 1961/5, Gemarkung Schaftlach, Fockensteinstraße
Die Antragstellerin möchte auf dem o.g. Grundstück ein Reihenhaus mit vier Wohneinheiten und einer Grundfläche von 24m x 11,50m (276m²) errichten. Das Gebäude soll eine Wandhöhe von 6,50m aufweisen. Der First soll auf 9,18 m liegen. Ferner sollen zwei Garagen sowie fünf oberirdische Stellplätze geschaffen werden. Das Baugrundstück hat eine Größe von 1189m². Ein Bebauungsplan existiert für dieses Gebiet nicht. Die umliegende Bebauung ist geprägt von Einfamilienhäusern. Vereinzelt sind auch Doppelhäuser vorhanden. Diese Gebäude weisen Grundflächen zwischen 130m² und ca. 150m² auf. Das auf dem Baugrundstück bisher vorhandene Gebäude hat eine Grundfläche von 128m². In etwas größerer Entfernung zum überplanten Grundstück gibt es jedoch auch bereits Reihenhäuser mit vier Wohneinheiten. Diese entsprechen im Hinblick auf ihre Dimensionierung in etwa dem jetzt geplanten Gebäude.
Nach Diskussion der eingehenden Stellungnahmen fasst das Gremium folgenden Beschluss: Das gemeindliche Einvernehmen zum beantragten Vorhaben wird erteilt.
 
Christoph Marcher
 

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