Gemeinde Waakirchen

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Bauausschusssitzung vom 18.02.2020

Aus dem Bauausschuss


In der Sitzung am 18.02.2020 wurden im öffentlichen Teil u.a. folgende Punkte behandelt:
 
Genée Gwenael, Antrag zum Abbruch des Bestandsgebäudes und dem Neubau von zwei Einfamilienhäusern auf dem Grundstück FlNr. 1970, Gem. Schaftlach, Hirschbergstraße
Die Antragsteller möchten das auf dem o.g. Grundstück vorhandene Gebäude abbrechen. Anschließend sollen dort zwei Einfamilienhäuser errichtet werden. Das betreffende Gebiet ist bauplanungsrechtlich dem Innenbereich zuzuordnen. Ein Bebauungsplan existiert nicht. Die geplanten Einfamilienhäuser sollen eine Grundfläche von 73m² (10m x 7,3m) bzw. von ca. 97m² (13,2m x 7,3m) aufweisen. Die Wandhöhe ist jeweils mit 6m vorgesehen. Die Baugrundstücke weisen im Zuge der vorgesehenen Realteilung dann noch eine Größe von 309m² bzw. 330m² auf. Im Hinblick auf die dargestellte Kubatur sind in der Umgebungsbebauung vergleichbare Häuser vorhanden. Da pro Wohnhaus zwei Stellplätze nachgewiesen werden, sind die Vorgaben der diesbezüglichen Satzung eingehalten. Bei der Sichtung der Planunterlagen wird durch die Ausschussmitglieder übereinstimmend festgestellt, dass die geplanten Grundstücke sehr klein sind, sodass nach der beabsichtigten Bebauung nur noch sehr wenige Freiflächen verbleibenden werden. Vor dem Hintergrund der allgemein geforderten Nachverdichtung des Innenraumes und der Tatsache, dass vorliegend auch die gesetzlichen Abstandsflächen auf den jeweiligen Grundstücken eigehalten werden wird aber davon ausgegangen, dass sich das geplante Bauvorhaben noch in den dortigen Bestand einfügt. Zumal es in der Umgebung Grundstücke gibt, bei welchen ein ähnliches Verhältnis der Bebauung zur umgebenden Freifläche gegeben ist.
Daher fasst der Bauausschuss folgenden Beschluss: Das gemeindliche Einvernehmen zum beantragten Gesamtvorhaben wird erteilt.
 
Achner Christine und Michael, Antrag zum Neubau eines Doppelhauses mit Garagen auf dem Grundstück FlNr. 1961/21, Gem. Schaftlach, Fockensteinstraße
Die Antragsteller möchten ein auf dem o.g. Grundstück vorhandenes Nebengebäude abbrechen und dort ein Doppelhaus errichten. Das betreffende Gebiet befindet sich bauplanungsrechtlich im Innenbereich. Ein Bebauungsplan existiert nicht. Das geplante Doppelhaus soll eine Grundfläche von ca. 160m² aufweisen. Die Wandhöhe ist mit 6,5m geplant. Der First soll auf 8,93m liegen. Aufgrund dieser Dimensionierung kann davon ausgegangen werden, dass sich das geplante Gebäude in die betreffende Umgebungsbebauung einfügt. Insgesamt werden 4 Stellplätze nachgewiesen. Die Vorgaben der Stellplatzsatzung sind somit eingehalten. Allerdings ist die „Garage-Nord“ unmittelbar auf der nördlichen Grundstücksgrenze geplant. Der in der Stellplatzsatzung vorgesehen Grenzabstand ist somit nicht eingehalten. Die Ausschussmitglieder sprechen sich diesbezüglich dafür aus, dass ein Grenzabstand von 0,5m eingehalten werden soll.
Sodann fasst das Gremium folgenden Beschluss: Das gemeindliche Einvernehmen zum beantragten Vorhaben wird erteilt. Im Zuge des weiteren Genehmigungsverfahrens soll jedoch darauf hingewirkt werden, dass die nördliche Garage mit einem Grenzabstand von 0,5m errichtet wird.
 
Hagleitner Cornelia, Antrag zum Anbau an das bestehende Wohnhaus zur Erweiterung des bestehenden Architekturbüroanteils auf dem Grundstück FlNr. 572/5, Gem. Waakirchen, Brunnenweg             
Die Antragstellerin möchte im Westen des bestehenden Wohnhauses einen eingeschossigen Anbau mit einer Grundfläche von ca. 160m² errichten. Dafür soll der Hang des dortigen, natürlichen Geländes abgegraben werden, sodass der Anbau an das bisherige Kellergeschoss anschließen würde. Das Baugrundstück befindet sich im sog. Innenbereich (§ 34 BauGB). Ein Bebauungsplan existiert nicht. Es werden insgesamt 6 PKW-Stellplätze planzeichnerisch dargestellt. Die Vorgaben der gemeindlichen Stellplatzsatzung werden eingehalten. Im Rahmen der Sichtung der Planunterlagen wird darauf eingegangen, dass bei einer Realisierung des Vorhabens das Gesamtgebäude in der Westansicht dreigeschossig wirken wird. Bei der diesbezüglichen Erörterung wird im Gremium jedoch die Ansicht vertreten, dass das geplante Vorhaben aufgrund der Topographie und der benachbarten (insbesondere westlichen) Bebauung nicht wesentlich auf die Umgebung einwirkt bzw. in Erscheinung tritt.
Daraufhin fass der Bauausschuss folgenden Beschluss: Das gemeindliche Einvernehmen zum beantragten Vorhaben wird erteilt.
 
Kath. Kirchenstiftung St. Martin, Antrag für bauliche Maßnahmen zur Sicherung des 1. und 2. Rettungsweges im Untergeschoss und dem Brandschutz in den Jugendräumen im Pfarrheim Waakirchen, FlNr. 540/5, Gem. Waakirchen, Glückaufstraße  
Im kath. Pfarrheim in Waakirchen sollen verschiedene bauliche Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung des vorbeugenden Brandschutzes umgesetzt werden. Diese Maßnahmen werden zum ganz überwiegenden Teil ausschließlich im Gebäudeinneren realisiert werden. Dabei werden im Kellergeschoß hauptsächlich vorhandene Türen durch Brandschutztüren ersetzt. Im Erdgeschoss wird eine feuerbeständige Trennwand eingezogen und ein Fenster wird ausgebaut und durch eine Brandschutztüre ersetzt. Ferner wurde ein neues Brandschutzkonzept erstellt.
Nach Sichtung der Planunterlagen fasst das Gremium ohne weitere Diskussion folgenden Beschluss: Das gemeindliche Einvernehmen zum beantragten Vorhaben wird erteilt.
 
Moosreiner Sebastian, Bauvoranfrage zur Erweiterung der Pferdestallungen und der Errichtung einer Festmist-Lagerstätte auf den Grundstücken FlNrn. 1543 und 1549, Gem. Schaftlach, Allerer
Der Antragsteller möchte auf den o.g. Grundstücken, östlich der bestehenden Reithalle eine zusätzliche Pferdestallung errichten. Darin sollen 14 Paddockboxen entstehen. Ferner ist dort ein Freilaufstall und eine Sattelkammer vorgesehen. Darüber hinaus sollen im geplanten „Querbau“ 2 Mitarbeiter-Apartments entstehen. Abgesetzt vom bisherigen Gebäudebestand ist der Bau einer Festmistlagerstätte samt Schuppen und Trockenfermenter beabsichtigt. Die betreffenden Grundstücke befinden sich im bauplanungsrechtlichen Außenbereich. Eine Bebauung ist daher vorliegend grundsätzlich nur im Rahmen einer Privilegierung gem. § 35 Abs. 1 Nr. 1 BauGB für den bestehenden landwirtschaftlichen Betrieb möglich. Durch die Bauvoranfrage soll die Gemeinde frühzeitig am Verfahren beteiligt und in die Planung eingebunden werden. Das Gremium begrüßt es, in diesem frühen Stadium der Planung eingebunden zu werden. Im Rahmen einer kurzen Diskussion äußern sich die Ausschussmitglieder dahingehend, dass die beabsichtigten Bauflächen im bisher als Wald genutzten Bereich als nicht besonders günstig empfunden werden. Es erscheine auch fraglich, ob die diesbezüglichen Fachstellen (AELF etc.) die dafür notwendigen Erlaubnisse und Genehmigungen erteilen würden. Insgesamt wird darauf hingewiesen, dass vorab eine enge Abstimmung und Einbindung der Fachbehörden stattfinden sollte. Auf der Grundlage deren Einschätzung könnte sich dann auch die Gemeinde detaillierter äußern.
Zur Kenntnis genommen
 
Kath. Pfarrei St. Martin, Antrag auf Umgestaltung des Vorplatzes im südlichen Zugangsbereich zum Kirchenfriedhof in Waakirchen
Die Kirchenverwaltung ersucht die Gemeinde um eine Neugestaltung des betreffenden Bereiches. Das diesbezügliche Schreiben der Kirchenverwaltung wird verlesen. Nachdem die betreffende Fläche im Vorfeld der Sitzung besichtigt wurde, sprechen sich die Ausschussmitglieder einvernehmlich dafür aus, dass die von der Kirchenverwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Zusätzlich soll die auf der Nordseite des Gebäudes am Lindenschmitweg 6 angebrachte Anschlagtafel für Vereine ersetzt werden.
Sodann fasst der Ausschuss folgenden Beschluss: Das gemeindliche Grundstück im Zugangsbereich des Friedhofes soll umgestaltet werden. Dabei sollen insbesondere die nachfolgenden Anregungen berücksichtigt werden:
-      Schaffung einer Sitzgelegenheit (Parkbank)
-      Ansprechende Neubepflanzung
-      Abbau der bestehenden gemeindl. Anschlagtafel und Neuerrichtung auf der Ostseite (ggf. mit Beleuchtung)
-      Neue Bepflanzung der Friedhofsmauer westlich des Eingangs
-      Neubeschaffung eines Fahrradständers sowie Abbau der bisherigen Abstellmöglichkeit an der Kirchenmauer
-      Ersatz der am Lindenschmitweg 6 angebrachten Anschlagtafel für Vereine
 
 
Christoph Marcher

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